Canberra – Australiens Capital Town

5 Dezember, 2008

Parliament House

Da es mich von Sydney weg getrieben und auf eine WWOOFing-Farm nach Canberra getrieben hat, begann ich nach etwa einem Monat mit dem Reisen hier in Australien. Auf der Farm die 15 Minuten Autofahrt von Australiens Hauptstadt Canberra liegt, blieb ich jedoch nur wenige Tage. Ich zog dann in das angeblich einzige Hostel in der Hauptstadt und suchte daher auch nicht nach weiteren Unterkunftmöglichkeiten, obwohl ich für 2 Nächte dort 70$ zahlte!
Dann hatte ich nur wenig Zeit die, wie mir in Sydney alle gesagt hatten, total langweilige Hauptstadt anzuschauen und zu überlegen, wohin meine weitere Reise gehen soll. Den ersten Tag in Canberra habe ich sehr genossen und mir die super schöne Stadt angeschaut. Es mag vielleicht nicht die beste Partystadt sein, aber auf jeden Fall ist sie vom Stadtbild eine der aller schönsten Städte. Canberra wurde von einem Architekten direkt als Hauptstadt geplant und besteht aus zwei Ringen in deren Mitte die wichtigsten Regierungsgebäude stehen. Außerdem ist ein Zeitstrahl in der Stadt zu finden, der sich vom Australien War Memorial bis zum neuen Parliament House zieht! Die ganze Stadt ist sehr gemütlich durch viele Parks und Grünflächen und auch der Verkehr ist super ruhig im Vergleich zu Sydney! Am Abend des ersten Tages in Canberra sah ich dann im Hostel eine Anzeige zweier deutscher mit Offroadtruck die Mitreisende nach Melbourne suchten und verabredete mich mit diesen für den nächsten Morgen. Da ich an dem besagten nächsten Morgen 3 Busse verpasst habe, weil sie einfach an mir vorbei fuhren obwohl ich an der Bushaltestelle stand, musste ich später erfahren, dass die Busse hier nur auf Handzeichen stoppen! Aber was solls. Das Verpassen war ein riesen Glück! Denn ich lief dann zu Fuß los ins Citycenter und trampte! Nach einigen Minuten hielt dann auch wirklich eine super liebe Frau an. Suzanne nahm mich mit in die Stadt und wir erzählten über einiges und auch über meine Reise und meine Pläne. Als sie mitbekam, dass ich keinen guten Platz zum Wohnen habe, bot sie mir an bei ihr zu übernachten! Da ich noch eine Nacht im Hostel gezahlt habe tauschten wir Nummern aus und ich versprach mich zu melden. Dann traf ich mich mit Steffen und Florian, den zwei deutschen mit 4 Wheel Drive Truck und sicherte mir einen Platz auf der Offroadreise nach Melbourn! Wir nutzen dann gleich noch deren Klappmöbel für ein gemütliches Picknick an Canberras Straßenrand und besuchten anschließend das Film & Tonarchiv Canberra..
Am nächsten Morgen holte mich Suzanne sogar mit Auto an meinem Hostel ab und brachte mich zu ihr nach Hause. Dort wohnte ich dann für 2 Tage richtig gut! Ich lernte ihre 18 Jährige Tochter kennen, die selber schon seit 9 Monaten Mama ist, ihre 3 Schwestern und Vincens den Familienvater. Neben einem Schlafplatz hat mich die Familie auch super verköstigt und ich half so gut ich konnte um etwas zurück zu geben. So putzte ich zum ersten mal einen Pool, da keiner der Familie mehr Erfahrung darin hatte als ich, weil sie erst vor 4 Wochen in das Haus umgezogen sind, das einen Pool im Garten hat. Außerdem hatte Juanita, die junge Mama am selben Abend ihre Schoolfinishingdinnner und anschließend feierte der Jahrgang bei der Familie im Garten ihren Schulabschluss! So war ich dann auch noch Gast auf einer Australischen School is out Party und lernte einige 18jährige Australier/innen kennen. Am nächsten Tag zog ich nochmal in die City um dort das National Museum anzuschauen, was mal wieder kostenlos war und anschließend schaute ich mich in Outdoorläden um nach Schuhen und einem Zelt für den Trip. Am Abend stand fest, dass auch noch ein Israeli mit uns nach Melbourne fährt und ich verbrachte noch eine Nacht bei der Familie in Canberra, wo ich neben „Vegemite“ (Einem Brotaufstrich der eingetrocknetem Maggi ähnelt) und „Tim Tams“ (super leckeren australischen Keksen) auch noch Sousagesroles (geniale Partyverköstigung, Blätterteig mit Rindfleisch gefüllt) probieren durfte. Außerdem durfte ich die Buschtrommel der Familie mal wieder entstauben. Es waren super schöne Tage bei der Familie in Canberra. So Gastfreundliche Menschen habe ich bis dahin noch nie getroffen.

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